Anne Knoke, Barcamp Kommunikation, 5 Fragen an

Anne Knoke ist seit 2019 ein Teil der Barcamp-Kommunikation-Community. Sie ist ein wahres Multitalent und beeindruckt uns nicht nur durch ihre klare Haltung und Sprache, sondern auch durch ihr tolles Foto-Projekt “Faces in Times of Corona”, bei dem übrigens auch Marcus zu sehen (und zu lesen) ist. Danke Anne für deine Sicht auf Kommunikation und das Barcamp!

Was ist dein Bezug zum Thema Kommunikation?

Kommunikation ist der rote Faden, der sich durch alle meine Jobs und Berufe zieht, die ich in meinem Leben bisher gemacht habe. Verkauf, Assistenz der Geschäftsleitung, Vertriebsleitung, Key Account Management, vom Einzelhandel über die Bauwirtschaft bis zum Künstlermanagement, als Mutter später nebenbei Stoffwindelberaterin und jetzt auf dem Weg zur selbstständigen Fotografin – so unterschiedlich die Betätigungsfelder sind, ihnen gemein ist, dass sie alle mit Kommunikation zu tun haben. Sei es als Texterin, im Gespräch mit Kunden oder nun in visueller Form.

Wie bist du beim Barcamp Kommunikation gelandet?

Letztes Jahr, 2019, hat meine Freundin Diana mir vom Barcamp Kommunikation erzählt und ich war gleich begeistert. Einfach, weil das Thema mich gereizt hat und ich immer dazu lernen will. 2019 waren wir nur für einen Tag dabei, aber es war uns sofort klar, dass wir dieses Jahr das komplette Wochenende dabei sein würden. Man munkelt, ich hätte die erste Karte ergattert…

Was begeistert dich am meisten an Kommunikation?

Vermutlich die Tatsache, dass man nicht nicht kommunizieren kann. Selbst wenn man nichts sagt, ist auch das eine Form der Kommunikation.

Deine Brandrede für das Barcamp Kommunikation:

Wir alle kommunizieren. Und wir alle tun dabei so, als ob wir die totalen Profis wären. Schließlich kommunizieren wir ja vom ersten Augenblick an, schon unser ganzes Leben. Dass wir uns durch falsch erlernte Kommunikation dabei allerdings  – privat wie beruflich – immer mal wieder in allerhand Fallstricke verheddern, bemerken wir oft gar nicht.

Beim Barcamp Kommunikation kann man sich ganz bewusst mit diesen Dingen auseinander setzen und unglaublich viel lernen. Nicht von oben herab, sondern auf Augenhöhe. Etwas, was mir als Hierarchien scheuender Mensch besonders am Herzen liegt.

Welches Thema willst du auf dem nächsten Sessionboard sehen?

Ich bin ein Mensch, der sich gern überraschen lässt und sehr spontan ist, und  kann hier nur schwer Wünsche formulieren.  Deswegen lass ich meinen Mann ran, der mich in diesem Jahr begleiten wird:

  • Micro-Mimik
  • Körpersprache vs. gesprochenes Wort
  • sicheres freies Sprechen auf unsicherem Terrain.

Oh, ein Thema hab ich doch noch:

Gewaltfreie Kommunikation mit Kindern / Begegnung auf Augenhöhe – ein Thema, das mir seit ich selbst Mutter bin, sehr am Herzen liegt.

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